Kirchengemeinde im Dekanat

Obermichlbach – Heilig-Geist-Kirche Veitsbronn Langenzenn Langenzenn - rossendorf Langenzenn - keidenzell Langenzenn - laubendorf Seukendorf – St. Katharina Cadolzburg Cadolzburg - Zautendorf Großhabersdorf – St. Walbuga Großhabersdorf – unterschlauersbach Großhabersdorf – vincenzenbronn Roßtal – St. Laurentius Roßtal – Buchschwabach Oberasbach –St. Lorenz Oberasbach –st markus Oberasbach –st. stephanus Stein – Martin-Luther-Kirche Stein – Paul-Gerhardt Stein – St. Jakobus

Kirchengemeinde im Dekanat – Region Nord

Cadolzburg

Greimersdorfer Straße 15
90556 Cadolzburg
Telefon: 09103 / 82 18
Fax: 09103 / 76 89
E-Mail: pfarramt.cadolzburg@elkb.de
Internet: www.cadolzburg-evangelisch.de

 

Im Schatten der Burg steht die Evangelische Pfarrkirche und ist auch von der Geschichte her sehr eng mit ihr verbunden. Im Jahr 2016 feierte sie ihr 265-jähriges Jubiläum, denn Markgraf Carl Wilhelm Friedrich ließ sie im Jahre 1751 erbauen. Doch das ist nur das Gebäude. Dazu gehören viele engagierte Gemeindeglieder. Gäste der Gemeinde staunen oft, was hier alles harmonisch „wie von selbst“ läuft. Der Evangelische Gemeinde- und Wohltätigkeitsverein unterhält eine siebengruppige Kindertagesstätte mit Krippengruppen, eine Tagespflege , zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften und die Diakoniestation.

 

Außer dem Hauptort Cadolzburg gehören noch die Ortsteile Gonnersdorf, Greimersdorf, Stinzendorf, Steinbach, Egersdorf und Wachendorf zur Gesamtpfarrei. Das Gebiet um Zautendorf ist eine eigenständige Kirchengemeinde. Mit den Gottesdiensten geht die Gemeinde auch hinaus in die Dörfer. Auch im Wachendorfer Gemeindehaus wird dreimal monatlich Gottesdienst gefeiert. Die Burgkapelle kommt für Gemeindeglieder vor allem als Taufkapelle zum Einsatz. In der Burgkapelle befindet sich eine Nachbildung des „Cadolzburger Altars“ aus dem 15. Jahrhundert, dessen Original im Jagdschloss in Berlin-Grunewald ausgestellt ist.

 

Pfarrer Michael Büttner, Pfarrer Thomas Miertschischk und Diakon Andreas Dünisch bewältigen als Hauptamtliche vielfältige Aufgaben – und wo wären wir ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen?

 

Zautendorf (Pfarrei Cadolzburg)

Burghof 5
90556 Cadolzburg
Telefon: 09103 / 82 41
Fax: 09103 / 59 80
E-Mail: pfarramt.zautendorf@elkb.de
Internet: www.evangelisch-zautendorf.de



Vier Dörfer bilden die Kirchengemeinde. Und eigentlich müsste die Johanneskirche in Deberndorf stehen, dem größten Ort, neben Rütteldorf, Zautendorf und Vogtsreichenbach. Ein Schloss gab es dort bis ins 17. Jahrhundert.
Der Gedenkstein und die Platte im Fußboden der Kirche vor dem Altar weisen auf Generalfeldmarschall Freiherr von Diemar, einen Landadeligen und Gönner, der für seine „Deberndorfer” um 1750 eine zusätzliche Empore einbauen ließ.
Die „Landgemeinde” verändert sich: attraktiv der Baugrund und die Natur. Durch den Zuzug vieler Familien ist die Kirchengemeinde in den letzten Jahren auf ca. 700 Gemeindemitglieder gewachsen. Beliebt sind die Dorfgottesdienste im Sommer in den jeweiligen Orten und die Christmette im kerzenbeleuchteten Gotteshaus an Heilig Abend. 
Das umgebaute Schulhaus neben der Kirche dient als Gemeindehaus, in den letzten Jahren freundlich renoviert. Eine große Kinderschar trifft sich dort am 1. Sonntag im Monat zum Kindergottesdienst und während der Woche der Frauenkreis, die Präparanden und Konfirmanden sowie der stattliche Posaunenchor, der das Orts- und Vereinsleben mitgestaltet. 


Die Johanneskirche mitten im Ort und ihre Gemeinde wollen dazu einladen, Gott einen Ort zu geben in unserem Leben.

Seukendorf – St. Katharina

Pfarrgasse 1
90556 Seukendorf
Telefon: 0911 / 75 17 20
Fax: 0911 / 7 56 89 21
E-Mail: pfarramt.seukendorf@elkb.de
Internet: www.seukendorf-evangelisch.de

Nach Lage und Größe Seukendorfs handelt es sich um eines der Urdörfer fränkischer Kolonisation. Dennoch erscheint der Ort ziemlich spät im Licht der Geschichte: Am 24. Januar 1320 vermacht Frau Agnes Teuflin dem Nürnberger Katharinen-Kloster ihre hiesigen Güter, die später in den Besitz des Klosters Langenzenn kamen.

Die erste Ortskapelle war wohl ein Holzbau. Die drei Turmuntergeschosse, das Langhaus und der westliche Chorteil entstanden in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Nach dem Dreißigjährigen Krieg besserte man zunächst die Schäden aus. Der mittelalterliche Flügelaltar aus den Jahren um 1523 überstand unbeschadet die Wirren dieser Zeit.

Wie anderswo im Gebiet des Klosters Langenzenn wurde auch in Seukendorf die Reformation mit der nürnbergisch-brandenburgischen Kirchenordnung am Sonntag Reminiscere (2.Passionssonntag) 1533 eingeführt. Der ursprüngliche Friedhof um die Kirche ist seit dem späten Mittelalter von einer Befestigung mit kleinem Wehrgang umgeben.

Heute ist Seukendorf mit 3200 Einwohnern, davon 1758 Evangelische, ein „Dorf am Rande der Städte”, also des Großraums Nürnberg-Fürth-Erlangen, mit den Vorzügen und Problemen eines rasch wachsenden Gemeinwesens mit dörflichen Wurzeln.

Puschendorf – St. Wolfgang

Kirchplatz 5
90617 Puschendorf
Telefon: 09101 / 99 03 44
Fax: 09101/ 18 67
E-Mail: pfarramt.puschendorf@elkb.de
Internet: www.kirche-puschendorf.de

Die Puschendorfer lieben ihre über 500 Jahre alte St. Wolfgang-Kirche. Nicht zufällig wird sie ein „Schatzkästlein im Rangau” genannt. Mit ihren drei Altären – dem Hauptaltar mit Gnadenstuhl, dem Pestaltar und dem Marienaltar mit der „lieblichsten Madonna Frankens“ – führt sie hin zur Meditation, zum Gebet.
Darum trifft sich die Gemeinde nicht nur am Sonntag zu den vielfältigen Gottesdiensten, sondern kommt auch während der Woche zusammen.

„Eine Gemeinschaft, die einlädt”, so hat der Mitarbeiterkreis das Selbstverständnis der Kirchengemeinde definiert, zu der etwa 1.500 Gemeindeglieder gehören.

Im Kindergarten, in der regen Jugenarbeit, in den Gruppen und Veranstaltungen, durch den Einsatz von über 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden soll deutlich werden: Wo Jesus die Mitte ist, entsteht eine Gemeinschaft, die ausstrahlt und anzieht. Der zellenmäßigen Durchdringung der „Großgemeinde” durch Hauskreise kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Zur Kirchengemeinde gehört auch die Diakoniegemeinschaft. Es ist in Deutschland wohl einmalig, dass sie sich nicht als eigene in sich geschlossene Gemeinschaft versteht, sondern als Teil der Gemeinde.

Dass Puschendorf Sitz des Christlichen Jugendbundes und des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes ist, bedeutet eine geistliche Bereicherung. Als „eine Gemeinschaft, die einlädt” bemüht sie sich um ein gutes Miteinander mit Vereinen und Kommune. In ihrer missionarisch-diakonischen Ausrichtung versucht sie klar, phantasievoll und mit Liebe christlichen Glauben in einer säkularen Gesellschaft zu leben.

Langenzenn

Prinzregentenplatz 2
90579 Langenzenn
Telefon: 09101 / 20 25
Fax: 09101 / 96 35
E-Mail: pfarramt.langenzenn@elkb.de
Internet: www.kirche-langenzenn.de

954 wird Langenzenn als Königshof „cinna“ zum ersten Mal anlässlich eines Reichstages mit König Otto I. erwähnt. Schon damals existierte höchstwahrscheinlich – wie an Königshöfen üblich – eine Holzkirche. Um 1100 bildete Langenzenn das geistige Zentrum für die umliegenden Gemeinden, und für das Jahr 1268 erhalten wir Kenntnis über einen Dekan dieses Landkapitels. Im Folgenden prägten zwei wesentliche Ereignisse die Kirchengeschichte Langenzenns.

Der zweite tief greifende Einschnitt ist die Einführung der Reformation 1533. Die ehemalige Marienkirche mit ihren wunderschönen Kunstschätzen, Altären aus der Nürnberger Schule und einem Epitaph von Veit Stoß, wird damit Bürgerkirche für die Langenzenner Stadt, mit neuem Namen „Trinitatiskirche”.

Nachdem Langenzenn über fünf Jahrhunderte, von 1280 bis 1801, Zentrum eines Landdekanates war, ist die über 1050-jährige Stadt im Rangau seit 2002 wieder Dekanatssitz für die Region Nord. Darüber hinaus ist Langenzenn Sitz einer Pfarrei mit vier Kirchengemeinden (Langenzenn, Laubendorf, Keidenzell und Rossendorf) und fünf Predigtstellen.

Wahrzeichen von Langenzenn ist die Stadtkirche mit dem über 46,5 Meter hohen Kirchturm. Wie ein Ruhepol liegt die Kirche mit ihrem Kloster in der Mitte, hält den Verkehr auf und lädt ein zur Stille, zum Gebet und zum Hören auf das, was Gott schenkt und womit er Menschen befähigt als Christen zu leben.

Als Schwerpunkte des Gemeindelebens gelten die kirchenmusikalische Arbeit, diakonische Aktivitäten und ein vorbildliches ökumenisches Miteinander. Die beiden evangelischen Kindergärten und das Jugendhaus „Alte Post“ unterstreichen das diakonische Motto, als „Kirche für Andere” da zu sein.

Roßendorf (Pfarrei Langenzenn)

Prinzregentenplatz 2
90579 Langenzenn
Telefon: 09101 / 20 25
Fax: 09101 / 96 35
E-Mail: pfarramt.langenzenn@elkb.de
Internet: www.kirche-langenzenn.de


Am zweiten Julisonntag jeden Jahres – um den Kilianstag herum – begeht die Rossendorfer Gemeinde ihr Kirchweihfest. Über 600 Jahre kirchlichen Lebens in diesem Ort zwischen Langenzenn und Cadolzburg werden gefeiert.

Die Kirche mit dem trutzigen Turm wurde in den vergangenen Jahren mit viel Eigenleistung der Rossendorfer Gemeindeglieder gründlich renoviert. Im Inneren der Kirche findet sich ein mittelalterlicher Altarschrein, der dem Heiligen Martin gewidmet ist.

100 Gemeindemitglieder zählt Rossendorf und ist damit eine der kleinsten Gemeinden im Dekanat. Über das Gasthaus „Zur alten Schmiede“ ist die Kirche jederzeit zugänglich.

Die Gemeinde Rossendorf gehört zur Pfarrei Langenzenn.


Keidenzell (Pfarrei Langenzenn)

Prinzregentenplatz 2
90579 Langenzenn
Tel.: 09101 / 20 25
Fax: 09101 / 96 35
E-Mail: pfarramt.langenzenn@elkb.de
Internet:  www.kirche-langenzenn.de


Schon von weitem kann man den Kirchturm von Keidenzell im Farrnbachtal sehen.

Er gehört zu einer architektonischen Besonderheit. Eine Kirche und ein Schulhaus wurden hier 1864 in ein Gebäude zusammengebaut.

Im Ostteil befindet sich der Kirchenraum, der Platz für 150 Gemeindeglieder bietet. Im Westteil ist im Erdgeschoss eine Wohnung und im ersten Stock das Schulzimmer, das jetzt Gemeinderaum ist, untergebracht. 1883 wurde das Gebäude vollendet.

Einmal im Monat und an Feiertagen wird hier Gottesdienst gefeiert.

Die Gemeinde Keidenzell gehört zur Pfarrei Langenzenn

Laubendorf (Pfarrei Langenzenn)

Prinzregentenplatz 2
90579 Langenzenn
Telefon: 09101 / 20 25
Fax: 09101 / 96 35
E-Mail: pfarramt.langenzenn@elkb.de
Internet:  www.kirche-langenzenn.de

 


Im Zenntal, entlang eines Südhanges, liegt das etwa 700 Jahre alte Laubendorf. Historische Fachwerkhäuser und ein Dorfbrunnen schmücken den Ort. Doch das schönste Bild bietet die weithin sichtbare, hoch gelegene St. Georgskirche.

Äußerlich eher schlicht, überrascht die Chorturmkirche aus dem 15. Jahrhundert beim Betreten des Kirchenraumes. Kanzel (vermutlich aus dem Jahr 1688) und Altar (Mitte des 18. Jahrhunderts) sind reich verziert und erstrahlen seit der 1988 durchgeführten Renovierung in neuem Glanz. Schnitzfiguren, Fresken, der Taufstein (1699) und Ansätze zu einem Sakramenthäuschen bereichern das Innere der Kirche. Die Kriegergedächtnistafel und ein Chorstuhl sind Arbeiten des Laubendorfer Holzschnitzers Felix Müller.

Ein wahres Schmuckstück der Kirchengemeinde ist das Laubendorfer Pfarrhaus. Es gleicht einem Schloss und bildet zusammen mit Pfarrhof, -garten und –scheune ein wunderschönes Ambiente. Weiter gehört das Gemeindehaus zum Besitz der Kirchengemeinde. Es wurde um 1900 als Schule mit einem Klassenraum sowie einer Lehrer- und Kantorenwohnung errichtet. Zurzeit wird es von verschiedenen Gemeindegruppen genutzt.

Reges Gemeinde- und Vereinsleben wird also groß geschrieben in Laubendorf. Die verschiedenen Aktivitäten auf allen Gebieten des sozialen Miteinanders trugen unter anderem bei zu der Auszeichnung im Kreisentscheid „Unser Dorf soll schöner werden“. Seit 2007 gehört Laubendorf zum Dekanat Fürth.

Die Gemeinde Laubendorf gehört zur Pfarrei Langenzenn.


Veitsbronn – St. Veit

Obermichelbacher Straße 5
90587 Veitsbronn
Tel.: 0911 / 97 79 40 30
Fax: 0911 / 97 79 40 37 
E-Mail: pfarramt.veitsbronn@elkb.de
Internet: veitsbronn-evangelisch.de

 

Nicht mitten im Dorf, wie sonst üblich, sondern auf dem Kirchberg über dem Dorf liegt die historische Wehrkirche, dem Heiligen Veit geweiht. 107 Stufen führen zur Kirche hinauf. Sie ist Mittelpunkt des Gemeindelebens. Die wertvollen Altäre aus der Reformationszeit geben der Kirche ihre besondere Note.

 

Schon in der Bibel gelten Berge als Orte der Gottesbegegnung. Menschen diese Begegnung mit Gott zu ermöglichen ist die Grundlage für alles, was in der Kirchengemeinde passiert – in der Veitskirche und außerhalb. Aus dieser Mitte entspringt eine Vielzahl an unterschiedlichen Gottesdienstformen: vom traditionellen Sonntagsgottesdienst über die „Kraftquelle“, von Jugendandachten über „daily-spirit“ bis hin zu vielen Familien- und Sondergottesdiensten spannt sich der weite liturgische Bogen.

Kindergarteneltern und Konfirmandengruppen, Mitglieder der Jugend- und Erwachsenen-Hauskreise, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gestalten die verschiedenen Gottesdienste mit. Die musikalische Gestaltung übernehmen Organisten und Posaunenchor, der Kinderchor „Vitus-Kids“, die Jugend- oder die Vitusband. Sehr viele Menschen gestalten mit ihren Begabungen das Gemeindeleben in den verschiedensten Gruppen und Kreisen.

Im Ortsteil Siegelsdorf entstand das „Haus der Diakonie“, in dem neben der Zentralen Diakoniestation auch ein Senioren-Begegnungszentrum sein Zuhause gefunden hat. Die Kirchengemeinde ist Trägerin von drei Kindertagesstätten. Die Gesamtgemeinde finanziert seit über 30 Jahren aus Eigenmitteln einen Gemeindereferenten, der die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde leitet.

Im Ortsteil Tuchenbach wurde am 3. Juni 2000 die neue Friedhofskirche eingeweiht, die von der Kommune gemeinsam mit der Kirchengemeinde gebaut wurde.

 

Auch mit so vielen unbeweglichen Gebäuden, bleibt die Gemeinde doch eine bewegliche Gemeinschaft: Menschen, die miteinander und mit Gott unterwegs sind.

Obermichelbach – Heilig-Geist-Kirche

Im Mittelalter gehörte Obermichelbach zur Pfarrei Herzogenaurach. Mit der Einführung der Reformation im Fürstentum Brandenburg-Ansbach wurde Obermichelbach, das der Brandenburg-Ansbacher Landesherrschaft unterstand, evangelisch.

Im Jahr 1614 wurde Obermichelbach selbstständige Pfarrei. Damals dürften Obermichelbach Rothenberg und Untermichelbach als Sprengelorte zugewiesen worden sein.

 

Vacher Straße 14
90587 Obermichelbach
Tel: 0911 / 76 28 49
Fax: 0911 / 76 78 19
www.ev.obermichelbach.net

pfarramt.veitsbronn@elkb.de


Zu dieser Zeit war die Pfarrkirche dem heiligen Jakobus geweiht, dem Schutzpatron der Pilger und Straßenbenützer, da Obermichelbach an einem alten Fernverkehrsweg lag.

Im Dreißigjährigen Krieg ging diese Jakobus-Kirche durch einen Brand zugrunde. Am 18. August 1660 wurde sie nach ihrem Wiederaufbau als Heilig-Geist-Kirche neu geweiht. Nach wiederholten Vorstößen des Kirchenvorstandes kam es am 1.Juni 1994 zur Errichtung einer zweiten Pfarrstelle bei der Evangelisch-Lutherischen Pfarrei Veitsbronn-Obermichelbach mit Sitz in Obermichelbach unter Aufhebung des bisherigen Pfarrvikariates und zur Errichtung einer Pfarrpfründestiftung.

Die ältesten Gebäudeteile der heutigen Heilig-Geist-Kirche stammen wohl aus dem um 1350 genannten Kirchengebäude, das bereits vor 1337 errichtet worden sein musste. Die Heilig-Geist-Kirche steht in der alten Dorfmitte in einem ummauerten Friedhof. Es handelt sich um eine Chorturmkirche, die wehrkirchenartigen Charakter besitzt. Zusammen mit dem ummauerten Kirchhof bildete sie in mittelalterlicher Zeit einen wichtigen Schutz der Bevölkerung.

Nach einer grundlegenden Innen- und Außensanierung wurde die Heilig-Geist-Kirche am 1. Advent im Jahr 2002 vom damaligen Nürnberger Regionalbischof Dr. Röhlin feierlich wiedereröffnet.

Die jahrhundertealte Inschrift der Heilig-Geist-Kirche grüßt all ihre Besucher mit dem Wort des Propheten Jeremia: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr!“ (Jeremia 29, 13.14)




Kirchengemeinden im Dekanat - Region Süd

Großhabersdorf – St. Walbuga

Am Kirchberg 1

90613 Großhabersdorf

Telefon: 09105 / 242

Fax: 09105 / 9355

E-Mail: pfarramt.grosshabersdorf@elkb.de

Internet: www.grosshabersdorf-evangelisch.de 

 


Was hat die Ortschaft Großhabersdorf mit dem mittelalterlichen Straßennetz zu tun? Viel!
Hier kreuzten sich zwei damals wichtige Straßen: Die Handelsstraße zwischen den freien Reichsstädten Nürnberg und Rothenburg mit der Straße von Heilsbronn nach Cadolzburg. Auswirkungen zeigt diese Knotenfunktion bis heute.
Rund um Großhabersdorf zeigen Wegweiser nach hier. Und ein Baudenkmal fällt schon aus der Ferne auf: die Großhabersdorfer Kirche. Sie grüßt, „ideal-majestätisch“ gelegen, in das Biberttal und nimmt im Rahmen des Ortsbildes eine beherrschende Lage ein. Ein im Jahr 2000 herausgegebener Kirchenführer beschreibt die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses. 
Im Spiegel der Geschichte sind Kirche und Ort geprägt von der konfessionellen, politischen und kulturellen Vielgestaltigkeit des Rangaus seit der angelsächsischen Mission bis in die Neuzeit. 
Zur Pfarrei Großhabersdorf mit der Filialgemeinde Oberreichenbach zählen die selbstständigen Kirchengemeinden Unterschlauersbach und Vincenzenbronn.Insgesamt sind 2.800 evangelische Gemeindemitglieder in sieben umliegenden Dörfern zu betreuen, fünf Predigtstätten sind vorhanden. 
Für die Gemeindearbeit stehen hervorragende räumliche Voraussetzungen zur Verfügung: ein schönes Gemeindezentrum und ein großes CVJM-Jugendheim. Für beide Pfarrer sind Wohn- und Amtsräume in eigenen Pfarrhäusern vorhanden. Das Gemeindeleben ist vielgestaltig: Kirchenmusik, Posaunen- und Kirchenchorarbeit nehmen einen wichtigen Platz ein.

Unterschlauersbach

Am Kirchberg 1
90613 Großhabersdorf
Telefon: 09105 / 242
Fax: 09105 / 9355
E-Mail: pfarramt.grosshabersdorf@elkb.de
Internet: www.grosshabersdorf-evangelisch.de

 


Nicht weit von Großhabersdorf, wo der Schlauersbach in die Bibert mündet, liegt das Dorf Unterschlauersbach. Im Jahr 1124 sind der Ort und seine Kirche erstmals urkundlich erwähnt.

Viele Jahrhunderte war die Kirche von Unterschlauersbach eine Filiale der Pfarrei Seubersdorf, aber immer eigenständige Kirchengemeinde. Erst seit jüngster Zeit gehört die Gemeinde zur Pfarrei Großhabersdorf. Die St. Andreas-Kirche steht am Südhang oberhalb des Dorfes. In früherer Zeit bot die dicke und hohe Kirchenmauer Schutz vor Feinden.

Das äußere Erscheinungsbild wird von dem stattlichen Turm dominiert, dessen Ursprünge in romanischer Zeit liegen. Das oberste Geschoss und der achteckige Spitzhelm stammen aus der Zeit um das Jahr 1720. Im Innern finden sich drei Kostbarkeiten: Taufstein und Kanzel aus barocker Zeit und der um 1500 entstandene Altar. Er wird dem Meister des Nürnberger Martha-Altars zugeschrieben und zeigt den Apostel Andreas.

Die Gemeinde Unterschlauersbach gehört zur Pfarrei Großhabersdorf.


Vincenzenbronn

Am Kirchberg 1
90613 Großhabersdorf
Telefon: 09105 / 242
Fax: 09105 / 9355
E-Mail: pfarramt.grosshabersdorf@elkb.de
Internet: www.grosshabersdorf-evangelisch.de


Das Haufendorf in der Nähe der Bibert taucht 1370 erstmals in schriftlichen Zeugnissen auf und erhielt seinen Namen nach einer Quelle oder einem Brunnen. Um mehrere gleichnamige Orte unterscheiden zu können, setzte man den Namen des Kirchenheiligen St. Vinzenz hinzu.

Die höher gelegene Dorfkirche stammt in ihren ältesten Teilen aus der Zeit nach 1300. Im 30-jährigen Krieg zerstörte ein Brand das Langhaus, das der Markgraf bereits 1661 erneuern ließ. Allerdings überstand dieses Gebäude nur 88 Jahre. Der Neubau der rechteckigen Saalkirche mit dem Walmdach erfolgte schließlich Mitte des 18. Jahrhunderts. Aus früheren Bauperioden hat sich die ringsum etwa zwei Meter hohe Kirchhofmauer erhalten. Sie ist zusammen mit der erhöhten Lage am Ortsrand charakteristisch für die fränkischen Wehrkirchen vor allem des 15. Jahrhunderts. Die befestigte Kirchenanlage bot der Landbevölkerung eine dringend benötigte Rückzugsmöglichkeit.

Die Gemeinde Vincenzenbronn gehört zur Pfarrei Großhabersdorf.


Ammerndorf – St. Peter und Paul

Rothenburger Str. 41
90614 Ammerndorf
Telefon: 09127 / 97 60 
Fax: 09127 - 16 11
E-Mail: pfarramt.ammerndorf@elkb.de
Internet: www.kirche-ammerndorf.de

 


„850-Jahre Kirchengemeinde Ammerndorf“ unter diesem Motto wurde mehrere Tage gefeiert. Schließlich ist die Pfarrei Ammerndorf 1256 erstmals erwähnt worden.

Trotz eines großen Zuwachses in den vergangenen Jahrzehnten gehört die Kirchengemeinde Ammerndorf zu den kleineren im Landkreis. Aber im gemeinsamen Feiern von Festen sind die Ammerndorfer groß. Mehr als 100 ehrenamtliche Mitarbeitende tragen einen großen Anteil dazu bei, dass es im Bereich um Kirche, Pfarrhaus, Jugendheim und Gemeindehaus lebendig zugeht. Eltern-Kind-Gruppen, Kinderflötengruppen, Frauenarbeit und Seniorentreff fühlen sich hier zu Hause.

Die Angebote für Familien stehen im Mittelpunkt. Monatliche Kinderbibelnachmittage und regelmäßige Familiengottesdienste mit anschließendem Mittagessen werden gerne angenommen. Auch die Musik in den Gottesdiensten, unterstützt vom Posaunenchor, den Kinder-Flötengruppen und der Kammer-musik spielt eine wichtige Rolle.

Auch Vereine wie der Sängerkreis Ammerndorf, der Gospelchor „New Voices“, die Flötentöne und der Sängerkreis Neuses bringen gerne musikalische Beiträge in den Gottesdienst ein. Die Bücherei ist ein lebhafter Treffpunkt von Jung und Alt.

Der Kindergarten Pusteblume bietet ganzheitliches Lernen unter dem Motto „Kinder dürfen noch Kinder sein”. Eine Einrichtung mit einem unverwechselbarem Profil, die das Gemeindeleben bereichert.

Die Kirche im Markgrafenstil ist tagsüber geöffnet und einen Besuch wert.


Oberasbach –St. Lorenz

Kirchenplatz 3
90522 Oberasbach
Telefon: 0911 / 69 21 41
Fax: 0911 / 69 94 42 41
E-Mail: pfarramt.stlorenz.oberasbach@elkb.de
Internet: www.lorenz-oberasbach.de



Als Dorf „an der Kreuzung zweier mittelalterlicher Hauptstraßen gelegen“ wurde Oberasbach mit seiner Kirche und dem Patrozinium „St. Lorenz“ 1413 erstmals als Kirchdorf genannt. Bis 1961 war St. Lorenz Filialkirche der Zirndorfer Kirche, danach selbstständige Kirchengemeinde. Die Kirche St. Lorenz, die alten Schulhäuser und früher das Mesnerhaus, an dessen Platz heute das Pfarrhaus steht, waren von einer 1,5 m hohen Kirchhofmauer umgeben, die einen Kirchplatz von fast 2000 Quadratmetern umschloss.
Die Kirche ist das älteste Gebäude in der Stadt Oberasbach. Sie wurde mehrmals erweitert und nach der Reformation mit einer Empore versehen. Die Decke im gotischen Chor besteht aus einem Kreuzrippengewölbe, das mit Fresken ausgemalt ist und neben stilisierten Pflanzen und Blumen die Symbole der vier Evangelisten zeigt. Die Gemeinde St. Lorenz ist bei 2500 Gemeindegliedern eine sehr weit verzweigte Kirchengemeinde. Neben dem Dorfkern besteht sie aus drei großen Siedlungen, dem Ort Rehdorf sowie dem Ortsteil Zirndorf-Anwanden.
Für die Gemeinde erwächst in Zukunft die Aufgabe, dem alten geistlichen Zentrum in der heutigen Zeit gerecht zu werden. Ein Gemeindeprofil zwischen Tradition und Innovation wird in den nächsten Jahren entwickelt werden, auch in engem Kontakt mit den Nachbargemeinden.

Oberasbach – St. Markus

Markusweg 2
90522 Oberasbach
Telefon: 0911 / 96 91 40
Fax: 0911 / 9 69 14 25
E-Mail: pfarramt.markus@oberasbach-evangelisch.de
Internet: www.st-markus-oberasbach.de

 

Wer auf der vierspurigen Ausfallstraße von Nürnberg her nach Westen fährt, der durchquert die Markusgemeinde in Oberasbach. Der Verkehr bringt viel in Bewegung. Ruhezone ist das Naturschutzgebiet Hainberg, das zwischen Oberasbach und dem Fluss Rednitz liegt.

„Raststätte“ ist ein Leitbild von St. Markus: Auf ihren Lebenswegen kommen Menschen mit starker Bindung oder wegen kirchlicher Begleitung zu den kirchlichen Räumen. Sie finden Fachleute für persönlich gestaltete Gottesdienste, sie können mitfeiern bei Festen und erleben neben feierlichen Gottesdiensten auch einfache und lockere Kinder- und Familiengottesdienste.

Besondere Anziehungspunkte sind die Aufführungen der Altenberger Bühne (Theatergruppe St. Markus), die vielen musikalischen Gottesdienste und Veranstaltungen, seien sie vom Altenberger MarkusChor, dem Posaunenchor Algebrass oder die Kaffeehausmusik. Viele weitere Angebote für fast alle Zielgruppen sind in den funktionellen Räumen des Markus-Zentrums anzutreffen, wie z.B. die monatlichen Aufführungen des Filmteams. Im Nebenraum der Kirche residiert der Weltladen, in dem Produkte aus fairem Handel erworben werden können. Der Gemeindebrief gibt über alle diese Aktivitäten detailliert Auskunft. Die Zusammenarbeit mit den anderen Oberasbacher Gemeinden umfasst zusätzlich den Jugendbereich und die Diakonie. Sie wird ausgedehnt auf Verkündigung, kulturelle Veranstaltungen, Konfirmandenarbeit und ökumenische Kooperation. Gerade mit der katholischen Gemeinde St. Johannes besteht ein reger Austausch.

Bei Problemen findet man in St. Markus Hilfe und Beratung. Frauenkeise und Besuchsgruppen fördern den Kontakt zu den Einzelnen. Ein Schmuckstück ist seit 1994 der zweigruppige Kindergarten, ausgebaut nach dem „Würzburger Modell“. Daneben wurde im Jahre 2013 die Kinderkrippe "Kleine Weltentdecker" für die jüngsten Gemeindemitglieder eingerichtet. Im Zentrum der Gemeinde, der Markuskirche, laden die farbigen Glasfenster zum Verweilen ein, das Kreuz zum Nachdenken, die Orgelklänge zum Hörgenuss. Deshalb ist die Kirche immer für Menschen geöffnet.

Oberasbach – St. Stephanus

Friedhofstraße 2
90522 Oberasbach
Telefon: 0911 / 69 15 77
Fax: 0911 / 6 99 96 26
E-Mail: pfarramt.stephanus@oberasbach-evangelisch.de
Internet: www.st-stephanus-oberasbach.de

 

In der rund 18.000 Einwohner zählenden Stadt Oberasbach bilden die beiden Ortsteile Unterasbach und Kreutles die Kirchengemeinde St. Stephanus.

Deren geistiges Zentrum ist die am Rande des Hainbergs im Ortsteil Unterasbach gelegene St. Stephanuskirche.

Als „Zelt der Begegnung” steht die Kirche seit dem 26. September 1965 der Gemeinde vor Augen, in der diese „als wanderndes Gottesvolk durch die Zeit” die frohe Botschaft hören und erfahren darf.

St. Stephanus – nomen est omen – dieser Name gibt der Gemeinde ihr eigenes Profil in drei besonders wichtigen Aspekten: Da ist erstens der missionarische Aspekt, der in der Vielzahl verschiedener Gottesdienst- und Kindergottedienstformen ihren Ausdruck findet.

Da ist zweitens der diakonische Aspekt, den die Gemeinde als „helfende Gemeinde” nach dem Vorbild des ersten Diakons und Märtyrer Stephanus in den Kindergärten St. Stephanus und Regenbogen, den Eltern-Kind-, Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen, im Frauenkreis, Krea(k)tiv-Kreis, Männertreff, Seniorenkreis, Seniorengymnastik, Besuchsdienstteam, sowie im Gespräch um die Bibel wie auch gemeinsam mit den anderen Kirchengemeinden Oberasbachs im Diakonieverein verwirklicht. Eine hinter der Stephanuskirche gebaute Diakoniestation gewährleistet den derzeit 24 Pflegekräfte optimale Arbeitsbedingungen. Das Diakoniehaus beherbergt zudem ein kleines Senioren-Begegnungszentrum und die „Oberasbacher Tafel”.

Und da ist drittens der kulturelle Aspekt, „die feiernde Gemeinde”. Sie zeigt sich in der Sommerserenade und vielen Konzerten sowie der Pflege der Kirchenmusik mit Bläserkreis, Kirchenchor, Flötengruppe, Jugendband und als Heimatgemeinde des Oberasbacher Gospelchors.

Roßtal – St. Laurentius

Schulstr. 17
90574 Roßtal
Telefon: 09127 / 57416
Fax: 09127 / 951002
E-Mail: pfarrbuero@ev-kirche-rosstal.de
Internet: www.ev-kirche-rosstal.de

 

1000 Jahre jung: so präsentieren sich die Kirchengemeinden Roßtal und Buchschwabach. Mit der 1000jährigen romanischen Krypta besitzt die Laurentiuskirche in Roßtal eines der ältesten Zeugnisse des christlichen Glaubens im Dekanat Fürth. Auf solch einer Tradition lässt sich Gemeinde bauen und gestalten, denn die Basis stimmt. Altbewährtes und neue Ideen nutzen diese Basis. Und wer je die Laurentiuskirche betreten hat, spürt, hier ist ein ganz besonderer Ort.

Das spüren die Roßtaler und ihre Gäste nicht nur beim Kirchenbesuch bei einem der zahlreichen Gottesdienstangebote vom Minigottesdienst bis zum Langschläfergottesdienst, vom Ausblickefamiliengottesdienst bis hin zur traditionellen Osternacht, sondern auch in der breiten Palette von Angeboten und Gruppen, die das 1999 renovierte und erweiterte Gemeindehaus und das 2005 fertiggestellte Mädchenschulhaus bevölkern.

Höhepunkte im Jahr sind die Feste im Pfarrgarten, wenn bei strahlendem Sonnenschein der Grafflmarkt des Diakonievereins lockt oder das Gemeindefest Jung und Alt vereint. Dass in Roßtal gerne musiziert wird, zeigen nicht nur die interessanten Konzerte und drei unterschiedliche Chöre und Gesangsgruppen, sondern auch ein schwungvoller Posaunenchor, der an bestimmten Festtagen vom Kirchturm aus weithin zu hören ist.

Gute Kontakte zu den Nachbargemeinden, aber auch eine intensive Beziehung zum Partnerdekanat SIHA durch den Missionskreis und zu einer Gemeinde im Osten von Paris weiten den Blick auch über den Kirchturmrand hinaus.

Schulstr. 17
90574 Roßtal
Telefon: 09127 / 57416
Fax: 09127 / 951002
E-Mail: pfarrbuero@ev-kirche-rosstal.de
Internet: www.ev-kirche-rosstal.de

Buchschwabach – Maria Magdalena

Schulstr. 17
90574 Roßtal
Telefon: 09 12 7 / 57 41 6
Fax: 09 12 7 / 95 10 02
E-Mail: pfarrbuero@ev-kirche-rosstal.de
Internet: www.ev-kirche-rosstal.de




Die Kirchengemeinde Buchschwabach gehört zur Pfarrei Roßtal.

Mitten im Ort liegt die evangelische Maria-Magdalena-Kirche, deren Anfänge zurückreichen bis ins 13. Jahrhundert. Ihre jetzige Gestalt erhielt die Kirche allerdings erst am Ende des 19. Jahrhunderts: Damals wurde aus ihr ein kleines Schmuckstück.

In der Kirche und im benachbarten Gemeindehaus trifft man sich zum Gottesdienst und zu den verschiedensten Veranstaltungen. Das Spektrum reicht vom Kindergottesdienst über Kinder- und Jugendgruppen bis hin zum Seniorenkreis.

Ob Konfirmandenunterricht, Krabbelkreise oder Gruppen der Landeskirchlichen Gemeinschaft: Das Gemeindehaus bietet Platz für alle. Informationen zum Angebot in Buchschwabach und in der Gesamtpfarrei Roßtal geben die Kirchlichen Nachrichten.

Zur evangelischen Kirchengemeinde gehört auch der Verein für Gemeindediakonie, der zusammen mit der Kirchengemeinde für vier Kindergärten und eine Kinderkrippe mit verantwortlich zeichnet. Außerdem ist er Mitgesellschafter einer gemeinnützigen GmbH, die Träger der Diakoniestation Roßtal mit ihrem umfassenden Pflegeservice, von der ambulanten Pflege über einen Hausnotruf bis hin zur Betreuung von älteren oder beeinträchtigten Menschen im Betreuten Wohnen am Jakobsweg, ist.

Stein – Martin-Luther-Kirche

Martin-Luther-Platz 3
90547 Stein
Telefon: 0911 / 67 61 97
Fax: 0911 / 68 81 10
E-Mail: pfarramt.martinluther.stein@elkb.de
Internet: www.stein-martin-luther.de

Viele halten ihn zunächst für Martin Luther, denn er steht ja vor der Martin-Luther-Kirche in Stein – so, als ob er über sie wacht. Aber es ist Lothar Faber, der den Steiner Bleistiftarbeitern vor 150 Jahren diese Kirche gestiftet hat. Damals mussten sie nach Zirndorf wandern, um einen Pfarrer zu finden. Lothar Faber – nach vielen anderen Wohltaten – baute ihnen die Kirche am Ort, mitsamt Pfarrhaus, Friedhof und Kindergarten.

Und diese Geschichte prägt bis heute: Immer noch ist die Familie von Faber-Castell die Patronatsfamilie, die für die Kirche sorgt und sie jüngst renovieren ließ. Als besondere Zugabe bekam die Gemeinde ein wunderschönes Glasfenster. Heute steht diese Kirche nicht mehr am Rande eines dichtbesiedelten Bleistiftviertels, sondern mitten im Verkehr der Bundesstraße 14 als Oase der Stille. Dahinter befindet sich immer noch der Friedhof, das neue und das alte Pfarrhaus sowie das Gemeindehaus.

Alt-Stein wächst weiter, zwischen Rednitz und Großkraftwerk, zwischen Faber-Castell, Frauenwerk und Palm Beach. Wie lautet heute der Auftrag dieser Gemeinde? Lothar Faber meinte, seine Arbeiter bräuchten Gottes Wort sowie beständige Pfarrer und Mitarbeitende. So sind wohl Lothar Faber und Martin Luther gleichermaßen wichtig in dieser Stadt am Rande der Stadt.

Stein – St. Jakobus

Pfarrweg 18
90547 Stein
Telefon: 0911 / 68 40 46
Fax: 0911 / 68 40 66
E-Mail: pfarramt.jakobus.stein@elkb.de
Internet: www.jakobus-online.de

Wer Nürnberg auf der B14 nach Südwesten verlässt und dann am Ortsausgang von Stein halbrechts abbiegt, gerät in einen idyllischen Talgrund, wo vom Hügel herab zwischen den Eichen das kleine Jakobuskirchlein grüßt.

Die Bauern der umliegenden Dörfer hatten 1893 schon mit einem Friedhof und 1928 dann mit dem Kirchenbau Eigenständigkeit von den altehrwürdigen Pfarreien Eibach, Zirndorf und Roßtal errungen. Seit dem Pfarrhausbau 1963 hat St. Jakobus auch die Selbständigkeit als Kirchengemeinde. Jetzt kommt in der „vierten Generation“ zur Abrundung ein neues Gemeindehaus hinzu.

Engagiert und selbstbewusst sind heute auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden. In der lebendigen Kirchenmusikarbeit mischen sich die Jungen und die Älteren, die Ortsansässigen und die Siedler. Von den knapp 1.700 Gemeindemitgliedern sind die „Häuslebauer“ in der Überzahl, aber die Dörfer sorgen für das bewahrende Element.

Den Jakobs-Pilger lädt die Kirche ein, auf seinem Weg inne zu halten und da, wo er die laute Hetze der Großstadt verlässt, sich seiner wahren Bleibe zu vergewissern – als moderner Wanderer durch die Zeiten.

Stein – Paul-Gerhardt-Kirche

Goethestrasse 3
90547 Stein
Telefon: 0911 / 68 77 88
Fax: 0911 / 68 90 31 2
E-Mail: pfarramt.stein-deutenbach@elkb.de
Internet: www.paul-gerhardt-kirche-stein.de


Das kirchliche Leben in Deutenbach wurde seit dem Jahr 1140 von verschiedenen Pfarreien wie Schwabach und Eibach, Dietersdorf und Zirndorf geprägt. In Deutenbach waren in der Kapelle auf dem Pfarrgut (Löselhof) nur sporadisch Gottesdienste. Die Kapelle wurde erstmals 1312 in der Chronik erwähnt.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg zerfällt sie. Seitdem wurde zwei Mal im Jahr auf dem Löselhof gepredigt. Mit der Stadelpredigt am Kirchweihsonntag lebt diese Tradition bis heute.

Nach der politischen Umgemeindung 1921 nach Stein wurde Deutenbach 1924 Teil der Martin-Luther-Kirche, die 1975 in der Goethestraße ein Gemeindezentrum mit Kindergarten errichtete. Der Paul-Gerhardt-Weg war Grund für die Namensgebung. Am 14. August 1984 wurde die Paul-Gerhardt-Kirche selbstständig. Bald war die Kapelle im Gemeindezentrum zu klein. 1986 begannen die Planungen für den Kirchenbau.

Im Oktober 1986 wurde der Kirchenbauverein gegründet. Prof. von Busow, München, erhielt den Auftrag, die Kirche zu bauen. Am 4. Advent 1992 (20.12.) wurde die Paul-Gerhardt-Kirche von Landesbischof Dr. Johannes Hanselmann eingeweiht. Am 4. Advent 1994 wurden vier Glocken geweiht. Ostern 2000 wurde die Orgel geweiht. Orgelbaumeister Benedikt Friedrich, Oberweihersbuch, hat sie gebaut. Die Kirche ist als modernes Gesamtkunstwerk bekannt. Sie ist mit dem Gemeindehaus Zentrum einer lebendigen Kirchengemeinde.

Zirndorf – St. Rochus

St. Rochus hat der Kirchengemeinde den Namen gegeben. Ein Mann, der keine Berührungsängste hatte. Im Gegenteil! Er hat sich im 13. Jahrhundert um pestkranke Menschen gekümmert. Menschen, mit denen niemand Kontakt haben wollte. Zu groß war die Gefahr der Ansteckung. Pfarrhof 1
90513 Zirndorf
Telefon: 0911 / 60 61 71
Fax: 0911 / 6 00 25 67
E-Mail: pfarramt.zirndorf@elkb.de
Internet: www.zirndorf-evangelisch.de

Er ist nicht davongelaufen. Er hat die Kranken gepflegt. So wichtig war ihm der Glaube. Nächstenliebe wurde so zur Tat. Dabei hat er sich selbst in Gefahr gebracht – in Lebensgefahr. Er hat sich angesteckt, wurde selbst krank. Er hat die Krankheit überlebt. Die Legende erzählt, ein Engel habe ihn gestärkt, und ein Hund habe ihn mit Lebensmitteln versorgt.

Im Mittelalter wurde St. Rochus als Helfer in der Not bei Pest und anderen Seuchen angerufen. So erhielt die Zirndorfer Kirche ihren Namen. Ein Mann ohne Berührungsängste. Christ der Tat. Programm für eine Gemeinde.

Mit Zirndorf verbinden viele die „Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber“. Flüchtlinge und Asylbewerber aus vielen Teilen der Welt sind auf Zeit Mitbewohner in Zirndorf. Etliche haben schreckliche Erfahrungen gemacht. Um so besser, dass es viele Menschen gibt, die für sie da sind. Auch in der Gemeinde finden manche von ihnen ein bißchen „Heimat auf Zeit“. Ohne Berührungsängste!

In der Kirchengemeinde, mit knapp 11.000 Gemeindegliedern eine der größten in Bayern, gibt es vielfältige Angebote und zahlreiche Mitarbeitende: von den Krabbelgruppen bis zum Seniorenkreis, von klassischer Kirchenmusik über Tanz, Gespräch beim Kaffee nach dem Gottesdienst und Hauskreisen bis hin zu 30 Stunden ununterbrochenem Blasen von Posaunenchören in der Kirche im Jahr 2000. Seit Juli 2005 ist Zirndorf Dekanatssitz der Region Süd. Berührungsängste kann man in der Gemeinde abbauen – dazu gibt es viele Möglichkeiten und Anlässe. St. Rochus – ein Name – ein Programm – und immer wieder eine Herausforderung.




Kirchengemeinden im Dekanat - Region Stadt

Fürth – Auferstehungskirche im Stadtpark

Otto-Seeling-Promenade 7
90762 Fürth
Telefon: 0911 / 7 49 99 00
Fax: 0911 / 7 41 74 35
E-Mail: pfarramt.auferstehung.fue@elkb.de
Internet: www.auferstehungskirche-fuerth.de


Mit zwei Einkaufstüten lässt sich die Rentnerin auf die hinterste Bank fallen, schnauft durch und schließt die Augen. Im Altarraum zünden zwei Jugendliche Kerzen an und heften ihre Gedanken auf Zetteln an die Gebetswand: „Lieber Gott, bitte lass unsere Freundschaft für immer halten!”

Ob Sommer oder Winter: Immer wieder öffnet sich die Tür der Auferstehungskirche. Die einen suchen einen Ruhepol inmitten des Fürther Stadtparks, die anderen finden einen Ort zum Beten oder machen einen kunsthistorischen Bummel durch die 1825/26 im klassizistischen Stil erbaute Kirche.

Das Konzept der „Offenen Kirche im Stadtpark” spiegelt sich für die Auferstehungsgemeinde aber nicht nur in der täglich von 10 bis 18 Uhr, im Winter bis 16 Uhr, geöffneten Kirche, sondern auch im regelmäßigen Angebot von Turmbesteigungen im Sommer. 

„Mit einem vielfältigen kirchenmusikalischen Programm, Veranstaltungen des Erwachsenenbildungswerkes und Kunstausstellungen wollen wir auch diejenigen Menschen ansprechen, die nicht unbedingt zur Kerngemeinde zählen”, so lautet die Grundidee der Auferstehungsgemeinde.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Gemeinde mit ihrem Engagement für Kinder und Jugendliche, beispielsweise durch das „Haus für Kinder und Eltern” mit Kindergarten und -hort.

Fürth – Christuskirche in Stadeln

Mit ihren ca. 3.000 Kirchengemeindegliedern liegt die Christuskirche am nördlichen Rand des Stadtgebiets von Fürth. Die Christuskirche wurde 1958 erbaut. Ein Jahr später erfolgte die Verselbstständigung der Pfarrei, die bis dahin von St. Michael versorgt wurde. Der große Zuzug und die Entstehung vieler Neubaugebiete machte diesen Schritt notwendig.

Paul-Gerhardt-Straße 4
90765 Fürth
Telefon: 0911 / 76 12 06
Fax: 0911 / 7 65 83 29
E-Mail: pfarramt.christuskirche.fue@elkb.de
Internet: www.christuskirche-stadeln.de

Der Ortsteil Stadeln wurde 1972 in die Stadt Fürth eingemeindet, besitzt jedoch bis heute ein deutliches Selbstbewusstsein und eine eigene Prägung. Dies zeigt sich sowohl im Vereinsleben als auch im kirchlichen Alltag.

In der Kirchengemeinde wurde in den zurückliegenden Jahren ein Schwerpunkt in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit gesetzt. Dies spiegelt sich heute in einem aktiven Gottesdienstteam wieder, das einmal pro Monat einen Kinder- und Familiengottesdienst veranstaltet. Neben einer lebendigen Konfirmandenarbeit bietet der CVJM gemeinsam mit der Christuskirche ein breit gefächertes Jugendangebot. Mit dem „Förderkreis Jugendleiter” und einem eigenen Jugendreferenten wird diese Arbeit kontinuierlich weitergeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt der kirchengemeindlichen Aktivitäten liegt auf der Kirchenmusik. Für alle Altersgruppen ist etwas geboten: Musikalische Früherziehung, Kinderchor, Jugendband, Kirchenchor, Gospelchor und Posaunenchor. Vom klassischen Chorkonzert bis zum Kindermusical verteilen sich über das Jahr viele musikalische Hörerlebnisse. Daneben veranstaltet die Kirchengemeinde auch mehrere Konzerte mit externen Künstlerinnen und Künstlern.

Mit dem im Jahre 2006 vollendeten Gemeindehaus-Neubau unterstreicht die Stadelner Christuskirche auch in Zukunft, ein Begegnungsort für Menschen aller Altersgruppen mit ihren eigenen Bedürfnissen und Anliegen zu sein.

Fürth – Erlöserkirche

„Das ist doch die neuere Kirche mit dem grünen Dach und dem spitzen Kirchturm”, so kennen manche Auswärtige die Erlöserkirche in Fürth-Dambach vom Vorbeifahren. Wer genauer hinsieht, entdeckt auf dem Kirchenvorplatz noch eine Besonderheit: die große Steinfigur mit fließendem Wasser. „Mose am erlösenden Quell” heißt das Brunnenkunstwerk des Dambacher Bildhauers Gerhard Maisch.

Parkstraße 75
90768 Fürth
Telefon: 0911 / 72 00 15
Fax: 0911 / 787 34 80
E-Mail: pfarramt.erloeser-fue@elkb.de
Internet: www.erloeserkirche-fuerth.de

Den südwestlichen Fürther Stadtteil Dambach von der Westvorstadt im Norden bis zum Stadtwald im Süden, von der Rednitz im Osten bis zum alten Reichsbodenweg gen Fürberg im Westen umfasst die Gemeinde Erlöserkirche.

Seit der Eingemeindung des alten Bauerndorfes Dambach nach Fürth im Jahr 1901 entstanden die jetzigen weitläufigen Wohngebiete mit schönen Häusern und Gärten. Sie verdrängten den ursprünglich ländlichen Charakter. Der Rhein-Main-Donau-Kanal und die Schnellstraße durchschneiden den Stadtteil.

Rund 2.300 Gemeindemitglieder bei etwas steigender Tendenz aus eher jüngeren, hinzuziehenden Familien gehören zur 1965 errichteten Erlöserkirche mit dem Gemeindehaus und einem zweigruppigen Kindergarten.

Das Pfarrhaus für die Einzelpfarrstelle befindet sich samt Pfarramt 700 Meter entfernt in der Parkstraße 75.

Im Gemeindeleben mit den Gottesdiensten, Gruppen und Veranstaltungen, auch in ökumenischer und nachbarschaftlicher Zusammenarbeit, spielt die Kirchenmusik eine hervorgehobene Rolle. Und auf dem Gemeindehausdach steht seit längerem eine Photovoltaikanlage, die aus der Schöpfungsgabe Sonne umweltfreundlichen Strom erzeugt.

Fürth – Heilig-Geist-Kirche

Unter dem markanten Dach der evangelischen Heilig-Geist-Kirche finden seit über 50 Jahren neu zugezogene Menschen eine Glaubensheimat, die unterschiedliche Prägungen in das Gemeindeleben einbringen.

Max-Planck-Straße 15
90766 Fürth
Telefon: 0911 / 73 17 03
Fax: 0911 / 75 71 70
E-Mail: pfarramt.heiliggeist.fue@elkb.de
Internet: www.heilig-geist-fuerth.de

Der weithin sichtbare Glockenturm markiert einen zentralen, einladenden Ort auf der Fürther Hardhöhe.

Die Heilig-Geist-Gemeinde ist im Stadtteil gut vernetzt und durch ihre beiden Kindertagesstätten, diakonische Initiativen und musikalische Angebote im Alltag der Menschen präsent.

Das Kirchengebäude, 1962/63 nach den Plänen des Architekten Theo Steinhauser im neu entstandenen Stadtteil errichtet, wurde 2012 umfassend saniert. Dabei wurden die Gemeinderäume und das Pfarramt in das Kirchengebäude integriert. Prägend für den Kirchenraum ist das große Betonrelief des Pfingstwunders, das der Münchener Bildhauer Karlheinz Hofmann geschaffen hat.

Gottesdienst: Sonntag 9:30 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Do 9:00 – 11:00 Uhr und zu den Gottesdienstzeiten
ÖPNV: U-Bahn Linie 1, Haltestelle Hardhöhe 

Fürth – Lukas-Gemeinde

Eichenstraße 9
90768 Fürth
Telefon: 0911 / 7 23 48 54
Fax: 0911 / 9 72 57 80
E-Mail: pfarramt.lukas.fue@elkb.de
Internet: www.lukasgemeinde-fuerberg.de


Die Lukas-Gemeinde Fürberg ist stolz auf ihren Neubau: im Dezember 2013 wurde die Lukas-Kirche mit dem dazugehörigen Gemeindezentrum und dem Pfarrhaus eingeweiht.

Im Gemeindezentrum sind Kirche und Gemeinderäume miteinander verbunden. Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen finden im selben Gebäude statt. Das Gemeindezentrum versteht sich auch als Treffpunkt im Stadtteil.

Die Lukas-Gemeinde Fürberg ist eine der jüngsten Gemeinden im Bereich der Stadt Fürth – jedenfalls dem Namen und dem rechtlichen Status nach. Die Menschen, die die Lukas-Gemeinde bilden, gibt es schon lange. Sie gehörten früher zur Kirchengemeinde St. Johannis in Burgfarrnbach. Im Jahr 1996 wurde aus dem ehemals 2.Sprengel von Burgfarrnbach eine eigene Gemeinde. Zu ihr gehören etwa 1600 evangelische Christen in Unter- und Oberfürberg.

Die Lukas-Gemeinde Fürberg liegt idyllisch am Rand der Stadt Fürth und am Rand des Fürther Stadtwaldes. Schmucke Villen, gepflegte Einfamilienhäuser und Hochhäuser stehen nahe beieinander. Die sozialen Unterschiede sind groß. So passt der Name Lukas für die Gemeinde gut. Der Evangelist Lukas hat nicht nur viele Geschichten von Jesus aufgeschrieben, die uns gerade in seiner Sprache im Ohr sind. Lukas hat sein Evangelium in einer Zeit geschrieben, in der es in der christlichen Gemeinde Arme und Reiche nebeneinander gab. Dieses Miteinander sucht nach verantwortlicher Gestaltung.

Die Lukas-Gemeinde freut sich über vertraute und neue Besucher und Teilnehmer ihrer Gottesdienste und Veranstaltungen.

Fürth – Maria Magdalena

Gerhart-Hauptmann-Str. 21
90763 Fürth
Telefon: 0911 / 99 78 98 1
Fax: 0911 / 99 78 98 2
E-Mail: pfarramt.maria-magdalena.fue@elkb.de
Internet: www.maria-magdalena-fuerth.de



Die Kirchengemeinde Maria-Magdalena ist ein Ergebnis des Falls des Eisernen Vorhangs. Die US-Amerikaner verließen Fürth, und so entstand neuer Wohnraum in der Kalb-Housing-Area und am Südstadtpark. Seit 1996 ist die evangelische Kirche als Projekt hier aktiv, seit 1999 als eigenständige Kirchengemeinde Maria-Magdalena.

Maria-Magdalena hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen lebensumspannend zu begleiten, vom Kleinkind über Jugend und Erwachsene bis ins Alter. Dafür wurden an verschiedenen Orten Gebäude errichtet, in denen die Menschen zusammen kommen: In der Kinderkrippe in der Dr.-Meyer-Spreckels-Straße, treffen sich die Kleinsten und ihre Eltern, im Kindergarten in der Gerhart-Hauptmann-Straße die kleineren Kinder.

Mittelpunkt der Gruppen und Kreise ist das Ökumenische Zentrum in der Gerhart-Hauptmann-Str. 21. Das Sofienheim, Pflegeheim des diakonischen Werkes, ist seit 2008 in der Liesl-Kießling-Str. 65 und architektonisch direkt mit der neuen Kirche Maria Magdalena verbunden. In der Kirche kommen Menschen aus verschiedenen Generationen zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Die Architektur erleichtert die Gemeinschaft. Zwölf Betonscheiben – von Glaswänden durchbrochen – ergeben einen konzentrischen Kirchenraum. Das schafft Raum zur Begegnung. Die Menschen sehen einander. Hier begegnen sich Menschen, um Gott zu begegnen.

Das Büro des Pfarramts befindet sich im rechten Bauteil des Ökumenischen Zentrums.

Öffnungszeiten des Pfarramtes:
Montag: 9:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch: 15:00 - 17:30 Uhr

Fürth – St. Johannis in Burgfarrnbach

Aus welcher Himmelsrichtung man sich Burgfarrnbach auch nähert, es grüßt Deutschlands „schönster Dorfkirchturm” schon von weitem.

 

Würzburger Str. 474
90768 Fürth
Telefon: 0911 / 75 17 70
Fax: 0911 / 7 56 85 63
E-Mail: pfarramt.stjohannis.fue@elkb.de
Internet: fuerth-stjohannis.de

 

 

Die 1287 erstmals urkundlich erwähnte Wehrkirche St. Johannis Baptista prägt noch heute das Ortsbild von Burgfarrnbach. Nicht nur die evangelischen Christen, auch die Katholiken sprechen stolz von „unserer Kirche“, wenn sie auf die St. Johannis-Kirche deuten.
Die Ökumene wird groß geschrieben. Gemeinsame Gottesdienst und Aktivitäten gehören einfach dazu.
Die Kirchenmusik ist in Burgfarrnbach durch den Kirchenchor St. Johannis, der Jungen Kantorei und dem Posaunenchor Unterfarrnbach ein wesentliches Element im Gemeindeleben. Das Weihnachtskonzert und weitere musikalische Veranstaltungen sind Höhepunkte im Jahresablauf.
Das Gemeindehaus und die Räume im Mesnerhaus werden von unterschiedlichen Gruppen genutzt, z. B. Frauenkreis, Eltern-Kind-Gruppen, Seniorenkreis, Jugendgruppen, Konfirmanden.
Die Gemeinde ist Träger von jeweils einem Kindergarten in Burgfarrnbach und Unterfarrnbach, sowie von einer Kinderkrippe in Burgfarrnbach.
Zur Gemeinde St. Johannis gehören auch die evangelischen Christen aus Atzenhof und Unterfarrnbach, sowie zur Pfarrei die Lukasgemeinde in Oberfürberg. Im Bürgerhaus Atzenhof findet regelmäßig einmal im Monat ein Gottesdienst statt, ebenso in Unterfarrnbach im Saal Rotter.

Fürth – St. Martin

St. Martin liegt im Westen von Fürth oberhalb der Billinganlage. Die Kirche trägt ihren Namen in Anlehnung an die erste Kapelle in Fürth, die als Gründung Kaiser Karls des Großen im 8. Jahrhundert im Wiesengrund erbaut wurde.

In ihrem Bereich wohnen rund 5000 Gemeindemitglieder.

Hochstraße 12
90766 Fürth
Telefon: 0911 / 73 28 85
Fax: 0911 / 97 33 78 3
E-Mail: pfarramt@stmartin-fuerth.de
Internet: www.stmartin-fuerth.de

Die Martinskirche auf dem Hochberg aus dem Jahr 1950 mit ihrem von warmen Holztönen bestimmten Innenraum bietet Platz für über 500 Personen. Sie ist Nachfolgebau der im Jahr 1927 an gleicher Stelle errichteten Martinskapelle, die bei einem Luftangriff 1945 zerstört worden war.

Die Gemeinde ist vielseitig. Hier wohnen junge Familien mit ihren Kindern, für die wir Kindergartenplätze bereit halten, ebenso wie alte Menschen, die in mehreren Altenheimen betreut werden. Besonderes Augenmerk wird auf die offene Jugendarbeit gerichtet, die im Jugendhaus am Finkenschlag ihren Platz hat. Ein großes Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden gestaltet intensive Konfirmandenarbeit.

Das gottesdienstliche Leben lädt verschiedene Zielgruppen und Generationen ein. Im Gemeindehaus finden an einem Samstag im Monat schon die Kleinsten im Krabbelgottesdienst eine vertraute Atmosphäre der Geborgenheit und die älteren Kinder freuen sich auf den im Team gestalteten Kindergottesdienst jeweils am dritten Sonntag im Monat.

Der Sonntagvormittagsgottesdienst in der Martinskirche ist traditionell um die Predigt und das Heilige Abendmahl ausgerichtet, während die „Happy Hour” am Sonntag abend die Verkündigung des Evangeliums und die Abendmahlsfeier mit junger Musik einkleidet und anschließend zu Gesprächsmöglichkeiten und Cocktails einlädt.

Die Gemeinde legt gemäß ihrem Namenspatron Wert auf soziale und diakonische Arbeit. Der Diakonieverein St. Martin unterstützt die ambulante Diakoniestation in Fürth und hilft in sozialen Härtefällen.

Fürth – St. Matthäus in Vach

Vacher Kirchenweg 5
90768 Fürth
Telefon: 0911 / 76 12 62
Fax: 0911 / 765 94 44
E-Mail: pfarramt.vach@elkb.de
Internet: www.kirche-vach.de

Inmitten des Städtedreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen liegt das Pfarrdorf Vach, seit der Eingemeindung 1972 Stadtteil von Fürth, mit seiner alten Wehrkirche. Der breite Einschnitt der von Süden nach Norden verlaufenden Rednitz-Regnitz-Linie war als Verkehrsweg das älteste Siedlungsland dieser Gegend.

Das Ortsbild ist geprägt von der St. Matthäus-Kirche. Ihr verdankt der Ort die erste urkundliche Erwähnung. Am Matthäustag des Jahres 1059 wurde die Kirche von Bischof Gundekar von Eichstätt eingeweiht.

Im 15. Jahrhundert wurde St. Matthäus als Wehrkirche angelegt. Die Scharwach-Türmchen am Kirchenschiff, in Richtung Osten auf den Wiesengrund zeigend, stellen eine Besonderheit dar. Der Innenraum wurde im 17. Jahrhundert ausgestaltet. Nach einigen Restaurierungen präsentiert sich St. Matthäus innen wie außen als schmuckes Bauwerk. Klein, fein und trutzig wirkt die Kirche auf den Betrachter und Besucher. Was aber noch wichtiger ist: als Haus Gottes inmitten einer lebendigen Gemeinde.

Das „Kantorat”, die frühere Schule, bietet nach Abschluss verschiedener Umbau-Maßnahmen Möglichkeiten als Treffpunkt für Begegnung und Gespräch, für ein reges und aktives Gemeindeleben, bei dem sich in Tradition und Moderne Jung und Alt, Alteingesessene wie Neubürger, wohl und zu Hause fühlen können.

Fürth – St. Michael

Noch mehr als der Rathausturm ist St. Michael für viele Fürther das Wahrzeichen ihrer Stadt. Aber St. Michael ist mehr als ein Blickfang im Stadtbild.

Pfarrhof 3
90762 Fürth
Telefon: 0911 / 77 04 05
Fax: 0911/ 74 19 17 3
E-Mail: pfarramt.stmichael.fue@elkb.de
Internet: www.stmichael-fuerth.de

Die Kirche, das älteste Gebäude Fürths, mitten in der Altstadt gelegen, ist ein meditativer, beständiger Ort. Viele Menschen haben hier ihre Wurzeln und bleiben „ihrer” Kirche oft ein Leben lang eng verbunden.

St. Michael steht für festliche Gottesdienste ebenso wie für kurze Andachten in kleiner Runde, für große Kirchenmusik ebenso wie für zarte, leise Klänge.

Die Kirche prägt einen ganzen Platz. Sie beansprucht Raum, ohne zu erdrücken oder einzuengen. Um sie herum gruppieren sich die wichtigsten kirchlichen Gebäude: Kindergarten, Hort und Gemeindehaus. In mehrjähriger Umbauzeit wurden die Gebäude um die Kirche neu geordnet.

Die Gebäude, das Umfeld sind wichtig. Aber letztlich sind es die Menschen, die den Charakter dieser Gemeinde prägen.

In St. Michael begegnen sich viele unterschiedliche Interessen: Liebe zur alten Kirche, aber auch Offenheit für Neues und der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus auf andere Traditionen.

Das Zusammensein bestimmt der Wunsch, andere Menschen zu finden und Gemeinschaft entstehen zu lassen: eine menschenfreundliche Gemeinde. Miteinander zu feiern und einander in Schwierigkeiten beizustehen gehören selbstverständlich dazu.

Fürth – St. Paul

Dr.-Martin-Luther-Platz 2
90763 Fürth
Tel.: 0911 / 76 63 20
Fax: 0911 / 76 63 21 5
E-Mail: pfarramt.stpaul.fue@elkb.de
Internet: www.sankt-paul.de

„Ich kann mir noch denken wie der Grund ausgehoben wurde und große Mengen schönen gelben Sandes zum Vorschein kamen, wie die Mauern emporstiegen und der Turm wuchs, bis man ihn von weither sehen konnte,” schreibt der spätere Pfarrer St. Pauls, John Schmidt, in seinen Kindheitserinnerungen.

Dann stand St. Paul einsam zwischen Gärten und Kartoffeläckern. Aber die am 17. September 1900 geweihte St. Paulskirche stand nicht lange allein. Fast hektisch errichteten die Baumeister der Jahrhundertwende Arbeiterwohnungen. Die Industrialisierung hatte begonnen.

Der mit seinen 70 Metern zum Himmel weisende Turm ist bis heute Fürths höchster Kirchenturm. Obwohl St. Paul noch größer geplant war, erbaute man die 37 Meter lange und jeweils 17 Meter hohe und breite Kirche für 1000 Personen. Diese Größe erklärt sich nicht nur durch die rasch erfolgende Besiedelung von Arbeiterfamilien, sondern auch durch die 1889 begonnene Verlegung einer Garnison in die Steubenstraße.

Viele Impulse gingen und gehen von der Südstadtkirche aus: Die Wurzeln der Fürther Kirchen-Musik-Tage liegen hier. Für die Dambacher Erlöserkirche ist St. Paul die „Mutterkirche” und das jüngste Kind ist die auf dem Gelände der Kalbsiedlung neu entstandene Maria-Magdalena-Gemeinde.

Fürth – St. Peter und Paul

Am Nordrand von Fürth, übergehend in die Felder des Knoblauchslandes, liegt die Gemeinde St. Peter und Paul Poppenreuth. Mitten im Dorf steht ihre etwa 1000 Jahre alte einstige Wehrkirche.
Poppenreuther Straße 134
90765 Fürth Tel.: 0911 / 79 06 10 1
Fax: 0911 / 79 06 11 4


E-Mail: pfarramt.fuerth-poppenreuth@elkb.de
Internet: www.peter-und-paul-poppenreuth.de



Die sie umgebenden Mauern sind seit Napoleons Zeiten gestutzt worden. Dennoch strahlt das Gotteshaus mit seinem 55 m hohen Turm und seinem historischen Kirchhof eine Atmosphäre aus, die es zu einer der beliebtesten Hochzeitskirchen in der Umgebung macht.
Die Poppenreuther Gemeinde schätzt ihre Kirche als ein Kleinod, das es einerseits zu erhalten und andererseits als gottesdienstlichen Raum auch den künstlerischen Anforderungen der modernen Zeit anzupassen gilt. So wurde in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Kunstwerk von Heinz Heiber in den neugotischen Altar eingefügt. 2001 hat man neben dem alten Leben-Jesus-Zyklus ein modernes, mit Lichteffekten spielendes, Kirchenfenster für den Chorraum eingesetzt.
Die Gemeinde besteht aus sehr gegensätzlichen Bevölkerungsgruppen. Da sind zum einen die Landwirte mit ihren Höfen, zum anderen ein großer Anteil an Neuzugezogenen: junge Familien genauso wie ältere Menschen, teilweise aus der ehemaligen UDSSR oder Rumänien spätausgesiedelt.
Die Espansiedlung und die dörflich geprägten Fürther Ortsteile Sack, Braunsbach und Bislohe gehören ebenso zur Gemeinde wie die Nürnberger Orte Höfles und ein Teil von Schnepfenreuth. So ist hier Normalität, was anderswo unmöglich erscheint: Fürther und Nürnberger Bürgerinnen und Bürger sitzen an einem Tisch.
Die Kirche ist tagsüber geöffnet und lädt ein zur Besinnung.

Fürth – Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche

Mächtig in den Himmel ragt sie nicht, manch einer übersieht sie sogar: die Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche an der Kronacher Straße. Dennoch zieht der großzügig angelegte Kirchplatz die Menschen in Ronhof an.

Emdener Straße 6
90765 Fürth
Telefon: 0911 / 790 62 13
Fax: 0911 / 790 57 74
E-Mail: pfarramt@loehekirche.de
Internet: www.loehekirche.de

Ruhe finden am Kirchbrunnen im Schatten eines mächtigen Kastanienbaums. Kurz einmal in die tagsüber offene Kirche gehen. Einen besonderen Blickfang bilden im Jahr der liebevoll geschmückte Osterbrunnen und der prächtige Erntedank-Altar mit den Gaben der Bauern aus dem Knoblauchsland.

Der Namensgeber ist Wilhelm Löhe, in Fürth geborener Theologe und Begründer der Inneren und Äußeren Mission sowie der Diakonissenanstalt Neuendettelsau. Schon an den Kirchentüren erinnern die so genannten Werke der Barmherzigkeit daran, dass Glaube nicht ohne praktizierte Nächstenliebe gelebt werden kann.

Im Jahr 1960 wurde die Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche eingeweiht. Als hätte der Bau der Kirche ein Signal gesetzt, entstand in dem bis dahin eher dünn besiedelten Sprengel ein dicht bebautes Wohngebiet. Die Gemeinde setzt sich zusammen aus den Ortsteilen Ronhof und Kronach sowie der Ronwaldsiedlung und dem Wohngebiet zwischen Frankenschnellweg und Stadtfriedhof.

Das in den 90er Jahren entstandene Gemeindehaus erfreut sich eines sehr regen Lebens. Viele Gruppen – von Elternkind, Frauentreff, Seniorenkreis über Theatergruppe, Seidenmalen bis hin zu Yoga, Seniorengymnastik und Pekip und natürlich Kirchen- und Posaunenchor – treffen sich regelmäßig.

Besonders Kinder und Jugendliche finden ein offenes Haus mit vielen Angeboten und schönen Jugendräumen.

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